Ein guter Klaviyo-Flow reagiert auf ein nachvollziehbares Verhalten, besitzt klare Ein- und Ausschlussregeln und ergänzt die übrige Kommunikation. Sieben häufig relevante Flows bilden einen Startpunkt – nicht automatisch die richtige Reihenfolge für jeden Shop.
1. Welcome
Neue Kontakte lernen Positionierung, Produkte und Erwartung an die Kommunikation kennen. Quelle, Consent und gegebenenfalls Anreiz bestimmen die Abfolge.
2. Browse Abandonment
Der Kontakt hat ein Produkt angesehen, aber nicht in den Warenkorb gelegt. Der Flow braucht ausreichende Identifikation und sollte zurückhaltender sein als ein Checkout-Reminder.
3. Added to Cart
Ein Artikel liegt im Warenkorb, ohne dass ein Checkout gestartet wurde. Filter verhindern, dass Käufer nach einer Bestellung weiter erinnert werden.
4. Abandoned Checkout
Ein Checkout wurde begonnen, aber nicht abgeschlossen. Timing, Produktdaten, Ausschluss nach Kauf und technische Checkout-URL müssen getestet werden.
5. Post Purchase
Nach dem Kauf helfen Dank, Nutzungshinweise, Pflege, passende Ergänzungen und Service. Transaktionale Informationen und Marketing müssen sauber getrennt bleiben.
6. Winback
Der Zeitraum richtet sich nach dem realen Wiederkaufzyklus. Eine pauschale Frist ignoriert, ob Produkte nach Wochen, Monaten oder nur einmal gekauft werden.
7. Back in Stock
Interessenten erhalten eine Nachricht, wenn ein gewünschtes Produkt wieder verfügbar ist. Bestand, Anmeldung und Versandlogik müssen verlässlich zusammenspielen.
Vor dem Aktivieren
Shopify-Integration, Events, Consent, Zustellbarkeit, Segmente und Konflikte werden geprüft. Lieber drei belastbare Flows als sieben sich überschneidende Automationen. Den Toolvergleich findest du unter Klaviyo oder Shopify Email; Shop-Arbeit unter Shopify Agentur Berlin.
Primärquellen und Dokumentation
Stand: 29. August 2026. Der Beitrag beschreibt einen fachlichen Entscheidungsrahmen und keine Umsatz-, Ranking- oder Ergebnisgarantie.