Ein guter Relaunch trennt Entscheidungen in Bestand, Zielbild, Migration und Kontrolle. Wer erst kurz vor dem Launch über URLs, Formulare oder Tracking spricht, macht aus planbaren Aufgaben unnötige Risiken.
1. Ziele und Baseline
- Geschäftsziele, Zielgruppen und wichtigste Nutzerwege benennen.
- Organische Einstiegsseiten, Anfragen und Conversion-Ereignisse sichern.
- Technische Baseline mit Crawling, Search Console und Lighthouse dokumentieren.
2. Inhalt und Informationsarchitektur
- Alle URLs und Inhalte inventarisieren.
- Behalten, zusammenführen, überarbeiten oder entfernen entscheiden.
- Navigation und Seitenstruktur aus Nutzerfragen statt internen Abteilungen ableiten.
3. Design und Entwicklung
- Komponenten und Zustände für Mobil und Desktop definieren.
- CMS, Shopify, WordPress oder Custom nach Anforderungen wählen.
- Performance, Barrierefreiheit, Datenschutz und Wartbarkeit mitplanen.
4. Migration
- Jede wichtige alte URL einer passenden neuen URL zuordnen.
- Canonicals, Hreflang, Metadaten, Schema und Sitemap aktualisieren.
- Formulare, Analytics, Consent, Feeds und Integrationen übertragen.
5. Qualitätssicherung und Launch
- Statuscodes, Redirect-Ketten, Links und 404-Seite prüfen.
- Testanfragen, Bestellungen und E-Mails vollständig durchführen.
- Backup, Rollback-Verantwortung und Launch-Fenster festlegen.
6. Die ersten Wochen
Search Console, Serverfehler, 404-URLs, wichtige Rankings und echte Nutzerwege werden beobachtet. Nicht jede Schwankung verlangt sofort eine neue Änderung; kritische technische Fehler schon. Für die Detailarbeit siehe URL-Mapping und 301-Weiterleitungen sowie individuelle Webentwicklung.
Primärquellen und Dokumentation
Stand: 29. August 2026. Der Beitrag beschreibt einen fachlichen Entscheidungsrahmen und keine Umsatz-, Ranking- oder Ergebnisgarantie.